Stellen in der Bäderbranche

Hier findest du Stellen aus Hallenbädern, Freibädern, Kombibädern, Thermen und Schulschwimmanlagen in der ganzen Schweiz. Gefiltert wird nach dem, was in diesem Beruf über eine Bewerbung entscheidet: verlangtes Brevet, Kanton, Pensum, Betriebstyp und Arbeitsmodell. Die Plattform ist neu gestartet — die Liste ist noch kurz, dafür steht in jedem Inserat, was du wissen musst, bevor du schreibst.

Blick von oben auf die Schwimmbahnen eines Hallenbads
Gefiltert wird nach Brevet, Kanton, Pensum und Arbeitsmodell — nicht nach Stichwort.

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Gefiltert wird nach Berufsfeld. Ein Inserat steht in jeder Kategorie, zu der es gehört — «Badmeister:in und technischer Dienst» erscheint deshalb auch unter Badmeister:in und unter Technik.

Warum eine eigene Stellensuche für Bäder

Auf einem allgemeinen Jobportal landet «Badmeister:in» in derselben Schublade wie Hauswart, Sportanlagenwart oder Facility Management. Die Filter dort kennen Ort und Pensum, aber nicht das Brevet. Genau das Brevet entscheidet, ob du überhaupt in Frage kommst — und ob du in vier Wochen anfangen kannst oder erst nach einem Kurs.

Dazu kommt ein zweites Problem: Ein Teil der Stellen in dieser Branche wird bis heute als PDF auf einer Verbands- oder Gemeindeseite abgelegt. Suchmaschinen lesen solche Dateien schlecht, auf dem Handy sind sie kaum brauchbar, und in der Google-Jobsuche erscheinen sie gar nicht. Wer nicht zufällig auf der richtigen Seite nachschaut, sieht diese Stellen nie. Gerade Führungsstellen verschwinden so.

Auf badmeisterpool.ch bekommt jedes Inserat eine eigene Seite mit eigener Adresse, wird für die Google-Jobsuche aufbereitet und trägt die Angaben, die in dieser Branche zählen: Brevet, Lohnband, Schichtmodell, Ansprechperson mit Funktion. Das nützt beiden Seiten. Du siehst in dreissig Sekunden, ob sich das Weiterlesen lohnt. Der Betrieb bekommt weniger, dafür passendere Bewerbungen.

Ausgeschrieben werden alle Funktionen rund ums Becken: Badaufsicht, Badmeister:in, Badmeister:in Technik, stellvertretende Chefbadmeister, Betriebsleitung. Dazu die Nebenschienen, die ein Bad ebenso braucht — Schwimmlehrpersonen, Aquafit, Kasse und Empfang, Reinigung und Unterhalt, Gastronomie im Bad — sowie Saison- und Aushilfestellen im Freibad.

Die Filter und warum es sie gibt

Jeder Filter existiert, weil er in der Praxis eine Absage oder eine Zusage auslöst.

  • Brevet und Fachbewilligung

    Das wichtigste Feld. Du filterst auf Brevet Schweizer Badmeister:in, SLRG Brevet Plus Pool, BLS-AED-SRC Komplett, Badangestelltenkurs BAKU, Fachbewilligung Badewasserdesinfektion oder eidg. Fachausweis Fachmann/Fachfrau Badeanlagen. Wer noch im Kurs steckt, filtert auf Stellen, die den Abschluss nachträglich zulassen.

  • Kanton und Region

    Bäder sind Standortberufe. Du fährst jeden Tag hin, im Frühdienst auch mal vor sechs Uhr. Der Filter geht nach Kanton und Region statt nach Luftlinie zu einer Postleitzahl.

  • Pensum

    Von 20 % Wochenendaushilfe bis 100 %. Viele Betriebe suchen 60–80 %, weil sich der Schichtplan so besser legen lässt. Wer zwei Teilpensen kombinieren will, sieht auf einen Blick, was zusammenpasst.

  • Betriebstyp

    Hallenbad, Freibad, Kombibad, Therme, Erlebnisbad, Schulschwimmanlage, Hotel- oder Campingbad. Der Typ bestimmt Saison, Technik und Publikum: Im Freibad hast du an einem Hitzetag ein Vielfaches der Gäste, in der Schulschwimmanlage eine Klasse und eine Lehrperson.

  • Arbeitsmodell

    Schichtbetrieb, Wochenenddienst, Fixstunden oder Jahresarbeitszeit, Pikett, bezahlte Pausen. Der ehrlichste Filter im ganzen Portal, weil er den Alltag beschreibt und die Stelle nicht schönt.

  • Funktion und Stufe

    Badaufsicht, Badmeister:in, Badmeister:in Technik, Stellvertretung, Betriebsleitung. So findest du den nächsten Schritt und nicht irgendeine Stelle.

  • Anstellungsart

    Festanstellung, befristet, Saisonstelle, Aushilfe oder Springerpool über mehrere Anlagen einer Gemeinde.

  • Lohnband

    Inserate ohne Lohnangabe kannst du ausblenden. Wir bitten jeden Betrieb um ein Band in Zahlen statt um ein «marktgerechtes Salär».

  • Eintritt

    Sofort, in drei Monaten oder auf die Freibadsaison. Wer drei Monate Kündigungsfrist hat, filtert Stellen mit Eintritt «per sofort» besser weg.

Arbeitsmodelle, die es so nur im Bad gibt

Diese Begriffe stehen in den Inseraten. Wenn du sie kennst, liest du ein Inserat in zwei Minuten richtig.

ModellWas es bedeutetWas du nachfragen musst
SchichtbetriebFrühdienst vor der Öffnung für Wasserwerte, Kontrollgang und Startklarmachen; Spätdienst bis nach der Schliessung mit Reinigung und Technikkontrolle.Wie lange im Voraus steht der Schichtplan? Ein Monat ist Standard, zwei Wochen sind knapp.
WochenenddienstSamstag und Sonntag sind die stärksten Tage. Ohne Wochenendarbeit läuft in einem öffentlichen Bad nichts.Wie viele Wochenenden pro Monat sind frei? Gibt es Zuschläge oder Zeitgutschriften?
FixstundenFeste Monatsstunden unabhängig vom Besucheraufkommen. Planbar, weil du weisst, was am Monatsende auf der Abrechnung steht.Was passiert mit Mehrstunden in der Hochsaison: Auszahlung oder Kompensation?
JahresarbeitszeitIm Sommer viele Stunden, im Winter Abbau. Verbreitet bei Freibädern und Kombibädern.Wie hoch darf das Minus im Winter werden und wer trägt das Risiko bei einem verregneten Sommer?
Bezahlte PausenWer am Becken Aufsicht führt, kann nicht einfach weggehen. Seriöse Betriebe zählen diese Zeit als Arbeitszeit.Ist die Pause bezahlt oder abgezogen? Und wer übernimmt das Becken in dieser Zeit?
Pikett und TechnikbereitschaftErreichbarkeit ausserhalb der Öffnungszeiten für Störungen an Filter, Dosierung oder Lüftung.Wie oft pro Monat, welche Entschädigung, in welcher Zeit musst du vor Ort sein?
SaisonstelleFreibadbetrieb, meist Mai bis September, oft mit Option auf den Winter im Hallenbad derselben Gemeinde.Gibt es eine Anschlusslösung oder eine Zusage für die nächste Saison?
SpringerpoolEinsatz in mehreren Anlagen einer Gemeinde oder Region, häufig kurzfristig.Werden Fahrzeiten zwischen den Anlagen als Arbeitszeit bezahlt?

Was in einem Inserat auf dieser Plattform steht

Jedes Inserat wird nach demselben Raster erfasst. Fehlt eine Angabe, fragen wir beim Betrieb nach, bevor die Stelle online geht.

  • Verlangte Brevets im Klartext

    Nicht «Rettungsschwimmausweis von Vorteil», sondern der Name des Brevets und ob es zum Eintritt gültig sein muss.

  • Lohnband in Zahlen

    Ein Von-bis-Band pro Monat oder pro Stunde, dazu die Angabe, was den Ausschlag im Band gibt.

  • Pensum und Arbeitsmodell

    Prozentzahl, Schichtzeiten, Wochenendrhythmus, Pikett, Regelung der Pausen.

  • Angaben zur Anlage

    Beckenzahl, Wasserfläche, Öffnungszeiten, ungefähre Eintritte pro Jahr, Teamgrösse. Daraus liest du, wie dein Tag aussieht.

  • Technik und Wasseraufbereitung

    Welches Desinfektionsverfahren, welche Steuerung, wer die Messwerte verantwortet. Wichtig, weil die Fachbewilligung Badewasserdesinfektion rechtlich verlangt ist, sobald du selbständig mit Desinfektionsmitteln umgehst.

  • Ansprechperson mit Funktion

    Name, Funktion und Direktnummer statt einer allgemeinen Info-Adresse. Ein Anruf vor der Bewerbung ist in dieser Branche normal.

  • Eintritt und Bewerbungsfrist

    Beide Daten, damit du deine Kündigungsfrist rechnen kannst.

  • Was der Betrieb bietet

    Ferien, Weiterbildung und Kurskosten, Schwimmen auf Arbeitszeit, Verpflegung, Parkplatz oder ÖV-Anschluss.

Lohnbänder zur Orientierung

Damit du ein Inserat einordnen kannst. Die Bänder sind Erfahrungswerte aus der Praxis. Je nach Gemeinde, Erfahrung und Pensum liegt der effektive Lohn darüber oder darunter.

FunktionLohnWas den Ausschlag gibt
BadaufsichtCHF 28–40 pro StundeGültiges Rettungsbrevet, Erfahrung, ob Abend- und Wochenendstunden zuschlagsberechtigt sind.
Badmeister:inCHF 4'800–5'800 pro MonatBrevet Schweizer Badmeister:in, Berufsjahre, Grösse der Anlage, Einreihung der Gemeinde.
Badmeister:in TechnikCHF 5'500–6'800 pro MonatFachbewilligung Badewasserdesinfektion, Verantwortung für Aufbereitung und Störungsdienst.
BetriebsleitungCHF 6'700–8'300 pro MonatEidg. Fachausweis Fachmann/Fachfrau Badeanlagen, Personal- und Budgetverantwortung, Anlagengrösse.
Hallenbad am Abend mit beleuchtetem Becken und Bahnentrennleinen

Von der Stellensuche zur Bewerbung

Der Ablauf, der in dieser Branche funktioniert. Er unterscheidet sich von einer Bürobewerbung vor allem in einem Punkt: Man ruft an und man geht schnuppern.

  1. 01

    Brevet-Status prüfen

    Schau auf deinem Brevet nach dem Ablaufdatum: Das Brevet Schweizer Badmeister:in gilt zwei Jahre, das SLRG Brevet Plus Pool vier, BLS-AED solltest du alle zwei Jahre wiederholen. Ein abgelaufenes Brevet ist kein Ausschlussgrund, aber du musst im Schreiben sagen, wann du es auffrischst.

    10 Minuten

  2. 02

    Inserat auf das Arbeitsmodell lesen

    Vor Aufgaben und Lohn: Schichten, Wochenenden, Pikett. Wenn dieses Muster nicht in dein Leben passt, sparst du dir den Rest.

    5 Minuten

  3. 03

    Vorher anrufen

    Frag nach der Teamgrösse, nach dem Grund für die Vakanz und danach, wie ein Frühdienst konkret abläuft. Du merkst in fünf Minuten, ob ein Betrieb geführt ist.

    10 Minuten

  4. 04

    Unterlagen zusammenstellen

    Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Kopien aller Brevets mit sichtbarem Ablaufdatum, BLS-AED-Zertifikat, allfällige Fachbewilligung und Kursbestätigungen. Ohne Brevetkopien fehlt der Personalstelle das Wichtigste.

    1 Stunde

  5. 05

    Schnuppereinsatz vereinbaren

    Ein halber Tag im Betrieb sagt mehr als zwei Gespräche. Du siehst Wasserqualität, Ordnung im Technikraum und den Umgangston im Team.

    ½ Tag

  6. 06

    Nachfassen

    Rund zehn Tage nach dem Versand ein kurzer Anruf. Bäder sind kleine Betriebe, dort bleibt eine Bewerbung auch mal auf einem Pult liegen.

    5 Minuten

Häufige Fragen zu Bewerbung und Quereinstieg

Kann ich mich ohne Brevet bewerben?

Für die Badaufsicht in vielen Betrieben ja, wenn du den Einstieg über SLRG Brevet Plus Pool und BLS-AED-SRC Komplett machst und der Betrieb dich einarbeitet. Für eine Stelle als Badmeister:in brauchst du das Brevet Schweizer Badmeister:in der OdA igba, ab CHF 640 und zwei Jahre gültig. Schreib im Bewerbungsschreiben klar, welchen Kurs du wann besuchst. Das ist besser, als das Thema zu umgehen.

Wie realistisch ist ein Quereinstieg?

Realistisch. Der Gründer dieser Plattform war Hufschmied und im Sicherheitsdienst, bevor er ins Bad kam, und leitet heute einen Betrieb. Mitbringen musst du Wasseraffinität, Ruhe in Notfallsituationen, handwerkliches Verständnis und die Bereitschaft, am Wochenende zu arbeiten. Bis du in der Badaufsicht selbständig arbeitest, vergehen rund zwei Monate, bis zur selbständigen Arbeit als Badmeister:in etwa fünf.

Mein Brevet ist abgelaufen — bin ich draussen?

Nein, aber sprich es an. Die Auffrischung ist meist ein Kurstag und kein neuer Lehrgang: beim Brevet Schweizer Badmeister:in alle zwei Jahre, beim SLRG Brevet Plus Pool alle vier, bei BLS-AED alle zwei Jahre empfohlen. Termine findest du unter /academy/.

Warum steht bei einzelnen Inseraten kein Lohn?

Weil manche Gemeinden an ihr Einreihungssystem gebunden sind und die Lohnstufe erst im Gespräch festlegen. Wir fragen in diesem Fall nach der Klasse und schreiben mindestens das Band hin. Inserate ganz ohne Angabe kannst du ausblenden.

Was nehme ich zu einem Schnuppereinsatz mit?

Badehose oder Badeanzug, Badeschuhe, Schreibzeug. Rechne damit, dass du ins Wasser musst — viele Betriebe zeigen dabei gleich, wie sie eine Rettung üben und wie der Notfallablauf im Haus geregelt ist.

Ich arbeite schon im Bad und will weiterkommen. Was bringt am meisten?

Für die Technikschiene die Fachbewilligung Badewasserdesinfektion (CHF 1'680, seit 2026 fünf Jahre gültig). Für die Breite der Badangestelltenkurs BAKU der OdA igba (CHF 5'600, mit berechtigtem BBF-Rabatt CHF 4'200, vier Kurswochen in Fünftagesblöcken, Zulassung ab zwölf Monaten Berufserfahrung). Für die Leitung der eidg. Fachausweis Fachmann/Fachfrau Badeanlagen (Vorkurs CHF 13'120 plus Prüfung CHF 2'400, Bundesbeitrag in der Regel CHF 6'560 möglich).

Werden auch Teilzeit-, Saison- und Aushilfestellen ausgeschrieben?

Ja. Gerade Freibäder suchen jedes Frühjahr Saisonpersonal, Hallenbäder Wochenendaushilfen mit gültigem Brevet. Diese Stellen sind über Pensum und Anstellungsart filterbar.

Ich bin Gemeinde oder Betrieb — wie kommt mein Inserat hierher?

Über /stelle-inserieren/. Ein Inserat kostet ab CHF 290.00 für 30 Tage, bekommt eine eigene Detailseite, erscheint in den Brevet-Filtern und wird für die Google-Jobsuche aufbereitet. Abgerechnet wird per Rechnung und nicht per Kreditkarte, weil Gemeinden so einkaufen.

Schwimmer zieht seine Bahn im leeren Hallenbad
Wer inseriert, erreicht Menschen mit Brevet — nicht Menschen mit Lebenslauf.

Noch nichts Passendes dabei?

Sag uns Kanton, Funktion und Pensum. Wir melden uns, sobald ein passendes Inserat aufgeschaltet ist. Betriebe und Gemeinden schalten ihre Stelle direkt selbst auf — mit Brevet-Filter und eigener Detailseite statt als PDF.